Entwicklungen zu Gebäuden

 
Im Stadtdekanat Mannheim wurden immer wieder Gebäude, die zur Katholischen Kirche in Mannheim gehörten, umgenutzt oder abgegeben. Dies wird im Verlauf der Kirchenentwicklung bei weiteren kirchlichen Gebäuden notwendig sein. Um diesen Prozess transparent zu gestalten, finden Sie hier eine Übersicht zu bereits vollzogenen Veränderungen, laufenden Prozesse und geplanten Vorhaben.
 
Die Übersicht erhebt allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Darüber hinaus werden die bestehenden Konzepte im Laufe des Jahres 2025 mit Blick auf den Pastoralplan neu bewertet und entsprechend angepasst. 
 
Stand: Mai 2025 - aus den FAQ
 
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Das ist beabsichtigt

Die Kirchengemeinde benötigt folgende Gebäude nicht mehr und möchte diese umnutzen oder anderweitig freigeben:
  • Pfarrkirche St. Peter in der Schwetzingerstadt
  • Pfarrhaus St. Peter in der Schwetzingerstadt
  • Pfarrhaus St. Sebastian/Gemeindehaus in der Innenstadt
  • Gemeindezentrum St. Sebastian in der Innenstadt 
  • Mietgebäude in der Schwetzingerstadt
 

Entscheidungen in der Gebäudeentwicklung ab 2015 

2020 erfolgte die Veräußerung des Gemeindehauses Prinz Max und des angrenzenden Kindergartens an einen privaten Investor. In St. Peter und Paul wurde ein neues Kinderhaus errichtet. Dafür wurden zwei Kindergärten zu einem gemeinsamen Kinderhaus zusammengefasst.
 
In der Gemeinde Christ König Wallstadt entstand das neue Kinderhaus Edith Stein. Im Rahmen einer 72-Stunden-Aktion gestaltete die die Katholische junge Gemeinde (KjG) Wallstadt die Räumlichkeiten des alten Kindergartens um. Sie dienen nun als neue Gemeinderäume sowie Räume für die KjG Wallstadt.
 
Des Weiteren wurden die Wohnräume im Pfarrhaus zu vier Büros für die Seelsorgeeinheit umgewandelt. In diesem Gebäude arbeiten nun fünf Hauptamtliche und ein:e Freiwillige:r zusammen.
 

Aktuell im Entscheidungsprozess

In verschiedenen Gemeinden laufen Überlegungen über eine Veräußerung von bestimmte Gebäude. In Peter und Paul Feudenheim ist der Verkauf des alten Kindergartengebäudes Arche Noah sowie eines Mietgebäudes in der Talstraße im Gespräch.
 
In Christ König Wallstadt wird die Veräußerung der DJK Halle Wallstadt und des Mietgebäudes in der Römerstraße erwogen. Hierzu ist der Stiftungsrat ebenfalls mit Interessenten im Gespräch. Zurzeit wird in Kirche und Gemeinderäumen eine Probephase durchgeführt, um den Schwerpunkt auf Angebote für Familien zu legen.
 
In St. Laurentius Käfertal wird über die Veräußerung der DJK Halle diskutiert. Auch das Pfarrhaus soll veräußert werden. Mit den bereits vorhandenen Interessenten ist der Stiftungsrat in Kontakt. 
 
Der Pfarrgemeinderat der Katholischen Kirchengemeinde Mannheim Maria Magdalena hat am 9. Januar 2024 für die Umnutzung der Kirche St. Hildegard (Käfertal) durch den Caritasverband der Erzdiözese Freiburg gestimmt. Damit bestätigt das kirchliche Gremium, dass das Kirchengebäude inklusive Sakristei und Werktagskirche freigegeben wird. Nicht betroffen sind die Gemeinderäume, der Turm und die Kita St. Hildegard. Der Diözesan-Caritasverband baut dort aktuell eine Schule für Erzieherinnen und Erzieher sowie Pflegerinnen und Pfleger. 
 

Entscheidungen in der Gebäudeentwicklung seit 2015

In der St. Nikolaus-Gemeinde in der Neckarstadt wurde der Kindergarten Am Steingarten aufgelöst und aufgegeben. Des Weiteren hat die Herz Jesu Gemeinde das ehemalige Gemeindehaus "Kaisergarten" an die Stadt übergeben, der erfolgreich renoviert wurde und nun als Kinder- und Jugendbildungshaus zum CAMPUS Neckarstadt West dazugehört. Der angrenzende Gemeindesaal wurde ebenfalls abgetan und ist nun Teil des Eltern-Kind-Zentrums (ElKiZ) St. Theresia. 
 

Aktuell im Entscheidungsprozess

Kürzlich hat der Pfarrgemeinderat (PGR) den bereits früher getroffenen Beschluss erneut bestätigt, sich von der Immobilie St. Bernhard zu trennen. Hierbei geht es nur um das Pfarrhaus und die Kirche, nicht um den Kindergarten St. Bernhard.
 

Das ist beabsichtigt

Es besteht dringender Handlungsbedarf bei der seit längerem geplanten neuen Errichtung eines ElKiZ in St. Bonifatius. Die räumlichen Zustände im derzeitigen Gebäude (Haus St. Lioba) sind äußerst ungünstig. Die vorgesehene Maßnahme beinhaltet den Abriss des Pfarrzentrums St. Bonifatius, um an dieser Stelle einen größeren Kindergarten zu errichten. Die Verhandlungen mit der Stadt über die mögliche Finanzierung laufen.
 

Entscheidungen in der Gebäudeentwicklung seit 2015 

Seit 2015 wurden mehrere Entscheidungen getroffen, die im Zusammenhang mit verschiedenen Gebäuden standen. Eine dieser Entscheidungen war die Überlassung des kirchlichen Nebenzentrums DON BOSCO, einschließlich der Filialkirche, an die Lebenshilfe. Zwischenzeitlich wurde das ehemalige Schwesternhaus in Edingen abgerissen und dessen Stelle eine Erweiterung der örtlichen Kita realisiert.
 
Im Bereich der Kindertagesstätten fanden ebenfalls Sanierungen statt. Die Kita St. Andreas in Neckarhausen wurde einer Bestandssanierung unterzogen, um das Gebäude zu modernisieren und den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden. Auch die Kita St. Martin in Edingen wurde saniert und bekam einen Erweiterungsbau, um mehr Platz für die Betreuung der Kinder zur Verfügung zu stellen.
 
Die Seelsorgeeinheit hat sich dazu entschieden, das Pfarrhaus St. Andreas, Neckarhausen dem Caritasverband Mannheim e.V. zu überlassen.
 

Das ist beabsichtigt

Die Kirchengemeinde strebt die (Teil-)Umnutzung des Gemeindezentrums St. Michael in Neckarhausen an. Die Suche nach potenziellen Investoren ist im Gange. Gleichzeitig denkt die Kirchengemeinde die zukunftsfähige Nutzung des Gemeindezentrums Bernhardushof in Friedrichsfeld an.
 

Entscheidungen in der Gebäudeentwicklung seit 2015 

Die Seelsorgeeinheit Mannheim Nord hat in den letzten Jahren einige Gebäude abgegeben. Im Jahr 2019 hat die Kirchengemeinde das Gemeindehaus "Franziskushaus" auf dem Waldhof an den Caritasverband Mannheim e. V. veräußert. Das Mietgebäude in der Neuen Heimat 4 veräußerte die Kirchengemeinde 2021 ebenfalls.
2022 gab die Kirchengemeinde die Filialkirche St. Michael auf der Blumenau inklusive des Gemeindehauses an die Eigentümerin, die katholische Gesamtkirchengemeinde Mannheim (GKG), zurück. Verkauf an die antiochenisch-orthodoxe Gemeinde ist bereits erfolgt. Diese Gemeinde war bereits zeitweise Mieterin des Gebäudes.
Das ehemalige Schwesternhaus im Oberlinweg, wurde ebenfalls an die GKG zurückgegeben und befindet sich derzeit in Vermietung.

Das ist beabsichtigt

Für die Zukunft ist geplant, die Gebäude der Kirchengemeinde auf der Schönau zu veräußern. Hierbei handelt es sich um das Pfarrhaus und das Gemeindehaus in der Memelerstraße sowie das ehemalige Schwesternhaus. Eine mögliche Veräußerung dieser Gebäude soll jedoch frühestens nach dem Auszug der derzeitig dort wohnenden Kooperatoren erfolgen und wird nicht vor 2026 erwartet.
 

Entscheidungen in der Gebäudeentwicklung seit 2015 

Seit 2015 hat die Seelsorgeeinheit Mannheim Süd (SeMaS) mehrere Gebäude verkauft. Den Gebäudekomplex Hl. Kreuz auf der Hochstätt hat die Seelsorgeeinheit abgegeben. Ebenso verkaufte die Kirchengemeinde den ehemaligen Kindergarten in der Relaisstraße, auch „Schwesternhaus“ genannt. Auch eine vererbte Wohnung am Dänischen Tisch und ein vererbtes Haus am St. Johanni-Kirchhof hat die SeMaS abgegeben. 

Aktuell im Entscheidungsprozess

Die Gebäudeentwicklung ist aktuell im Ruhezustand.

Das ist beabsichtigt

2021 beschloss die Kirchengemeinde eine Gebäudekonzeption. Inzwischen sind einige Infos daraus überholt. Weitere Infos dazu im Nachfolgenden Text.
 
Die Gebäudekonzeption der SeMaS sieht folgendes vor: Es wird angestrebt, den Marien-Kindergarten am Rheinauer-Ring durch einen Neubau zu ersetzen. Die Schließung der Kita ist für August 2025 vorgesehen. Aktuell stehe noch Genehmigungen für den Neubau aus. Die Kirchengemeinde ist mit einem Unternehmen, das den Kindergarten errichten und vermieten wird, bereits im Gespräch.  
 
Da die Kirchen St. Konrad unter Denkmalschutz steht, ist aktuell nicht klar, wie die SeMas damit weiter verfahren wird. 
 
Die Gemeinderäume und Kirche St. Johannes, die Kirche St. Theresia und der zugehörige Gemeindesaal, stehen derzeit nicht zur Debatte, da die Gemeinde die Räume aktuell nutzt und beide mit einer Kindertagesstätte verbunden sind. Längerfristig, wenn die Zahl der Gemeindemitglieder weiter sinkt, ist es notwendig, über den Verbleib dieser Gebäude nachzudenken. Die Kirche St. Antonius mit dem darunter befindlichen Antoniussaal und dem Pfarrhaus stehen augenblicklich nicht zur Debatte, da diese Gebäude weiterhin ein von allen Seiten erreichbarer Ort für die Glaubensausübung auch in Zukunft sein werden. 
 
 

Entscheidungen in der Gebäudeentwicklung seit 2015

2018 wurde das Immobilienkonzept durch den Pfarrgemeinderat (PGR) beschlossen:
 
Seitdem hat die Kirchengemeinde einige Gebäudeentscheidungen umgesetzt. Seit Januar 2023 ist der Bau eines neuen Kindergartens auf dem Almenhof in Gang. Die Eröffnung ist für das Jahr 2025 geplant. 
 
Des Weiteren möchte die Gemeinde einen Gemeinderaum in der Kirche St. Josef einrichten. Für die Planung ist das Erzbischöfliche Bauamt Heidelberg zuständig. Sobald ein Gemeinderaum in der Kirche geschaffen ist, soll das bisherige Gemeindehaus St. Josef umgenutzt werden.
 
Maria Hilf richtete die Gemeinde seit Advent 2021 als Zentrum der Familienarbeit in der Seelsorgeeinheit ein.
 

Aktuell im Entscheidungsprozess

Im Rahmen des Kindergartenneubaus in Maria Hilf auf dem Almenhof kam auch die Gestaltung des Parkplatzes bzw. Kirchplatzes zwischen der Maria Hilf Kirche und dem neuen Kindergarten ins Gespräch. Im Raum steht, den Platz im Zuge des Kita-Neubaus den Platz gleich mit umzubauen.
 

Das ist beabsichtigt

Für die Kirche St. Jakobus möchte die Gemeinde neue Gemeinderäume bauen. Hierzu strebt die Gemeinde eine Kooperation mit der evangelischen Matthäusgemeinde und dem Caritasverband Mannheim an. Das bisherige Gemeindehaus und das Pfarrer-Wetzel-Haus sollen dafür abgerissen werden, so dass die neuen Gemeinderäume dort entstehen können.