Orgelvesperreihe präsentiert junge Künstler

01.07.2025 | Ab 6. Juli sonntägliche 30-Minuten-Konzerte in der Jesuitenkirche Mannheim

Kurze Auszeit, große Klangfülle: Die Orgelvesperreihe in der Mannheimer Jesuitenkirche (A4,3) bietet im Juli immer sonntags um 16.30 Uhr Gelegenheit, eine halbe Stunde lang in die Vielfalt der Orgelmusik einzutauchen. Unterschiedliche junge Musiker werden eine abwechslungsreiche Auswahl an Werken für die Königin der Instrumente interpretieren. 

6. Juli: „Meisterwerke“ – Bach, Dupré und Improvisation
Der Startschuss fällt mit Jakob Gierok aus Heidelberg. Als jüngster Interpret der Reihe widmet er sich in seinem Programm den Großmeistern Johann Sebastian Bach und Marcel Dupré – und zeigt dabei nicht nur technisches Können, sondern auch kreative Freiheit: Eine eigene Improvisation im romantischen Stil macht das Konzert zu einem spannenden Erlebnis.
 
13. Juli: „Romantische Orgelmusik“ 
Auch Jan Skowron aus Mannheim mischt am zweiten Juli-Sonntag romantische Klangfarben in die Orgelvesperreihe. Neben Werken von Sigfrid Karg-Elert hat er mit Musik von Gabriel Pierné eine echte Rarität im Gepäck. 
 
20. Juli: „Evening Echoes“ – Chor trifft Orgel
Das junge Vokalensemble „Confluence“ präsentiert gemeinsam mit dem Mannheimer Organisten Leonard Kuhn das atmosphärische Programm „Evening Echoes“. Auf dem bringt interessante Werke von Christian Lahusen, Maurice Duruflé, Eric Whitacre und Simon Waver. Kuhn ergänzt das Programm mit französischer Orgelliteratur von Louis Vierne.
 
27. Juli: „Variation“ – Ein Thema, viele Gesichter
Zum Finale zeigt Benedikt Gasenzer, derzeit Orgelstudent in Lissabon, wie vielseitig das Prinzip der Variation in der Orgelmusik sein kann. Er spielt neben der berühmten Passacaglia c-moll von Johann Sebastian weitere Werke in Variationsform der Meister Böhm, Buxtehude, Fischer und Rheinberger. Er bietet damit ein Programm, das musikalische Vielfalt und Raffinesse gleichermaßen feiert. (schu)